Meine Arbeiten entwickeln sich aus der Energie der Orte

Sie übersetzt Atmosphäre, Bewegung und Spannung in zeitgenössische Bildräume.

Ich arbeite überwiegend mit Öl auf festen Oberflächen, meist auf Aluminium-Dibond. Der Auftrag erfolgt hauptsächlich mit Gummipinseln, was die formale Sprache meiner Arbeiten maßgeblich prägt. Kleinformatige Studien entstehen häufig in Gouache und dienen hauptsächlich dem Ausprobieren.

Meine Bilder spiegeln Orte meines Lebens

Orte, an denen ich oft bin oder war. Orte die mich geprägt haben. Aus eigenen Fotografien schöpfe ich die Motive, doch die Malerei geht über das rein Visuelle hinaus. Es geht mir darum, die Atmosphäre eines Ortes so einzufangen, wie ich sie wahrnehme – spürbar in Komposition, Motivwahl, Farbgebung und Technik. Jedes Werk ist ein Ausdruck persönlicher Erfahrung und der Stimmung, die ein Ort in mir hinterlässt.

Ausdruck meiner Wahrnehmung und Zeitdokument zugleich

Obwohl die Bildsprache stark von grafischer Reduktion, Abstraktion und impressionistischen Einflüssen geprägt ist, bleiben die Motive historisch und perspektivisch verlässlich. So entstehen Werke, die sowohl die Atmosphäre eines Ortes einfangen als auch als Zeitdokumente funktionieren.

Ich studierte Interaktionsgestaltung und lebe und arbeite in Potsdam. Seit über zehn Jahren entwickle ich kontinuierlich meine eigene Handschrift. Meine Arbeiten laden dazu ein, Orte und Atmosphären nicht nur zu betrachten, sondern sie in Ausdruck und Stimmung nachzuempfinden – ein offener Dialog zwischen Wahrnehmung, Farbe und Raum.

Eduard Warkentin Art